In eigener Sache Korrekturen

Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK bietet ab sofort seinen Hörern, Zuschauern und Nutzern der Onlineangebote diesen neuen Service an.

Zu den journalistischen Prinzipien im MDR gehört auch die selbstkritische Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern, die trotz größter Sorgfalt geschehen können.

Für einen sachlichen und transparenten Umgang macht der MDR an dieser Stelle auf Fehler in seinen Hörfunk-, Fernseh- und Onlineangeboten aufmerksam inklusive einer entsprechenden Korrektur.

MDR AKTUELL am 24.01.2019

Im Zusammenhang mit dem Machtkampf in Venezuela haben wir am Vormittag des 24.01.2019 gemeldet, dass das dortige Militär den selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó unterstütze. Das ist falsch. Richtig ist: Die venezolanische Armee (nach Stand vom 24.01.19) steht hinter Präsident Maduro. Der Fehler beruhte auf einem Missverständnis.

MDR AKTUELL Online am 22.01.2019

Auf dem Twitter- und Facebook-Account von MDR AKTUELL haben wir am Dienstagnachmittag, 22. Januar 2019, je einen Post abgesetzt, in dem Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, fälschlicherweise als Ministerpräsident von Thüringen bezeichnet wurde. Wir haben den Fehler bei Facebook korrigiert und auch einen Korrektur-Tweet erstellt, den Ausgangstweet zunächst aber nicht gelöscht. Dies haben wir im Laufe des Abends, verbunden mit einer Erklärung und einem richtigen Tweet, nachgeholt.

MDR Sport im Osten Online am 22.12.2018

 Am 22.12.2018 veröffentlichte die MDR-Sportredaktion auf sport-im-osten.de einen Artikel mit dem Titel „Lok: Gewinne mit leeren Kassen?“ (https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/-lok-leipzig-fakten-100.html). Dieser Artikel war bereits am 21.12.2018 unautorisiert und ohne redaktionelle Abnahme zwischen 18h11 und 19h30 versehentlich online. Die dadurch unbeabsichtigte Veröffentlichung von E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Präsidenten von Lok Leipzig, Thomas Löwe, bedauern wir sehr.

MDR FERNSEHEN: FAKT ist! am 14.01.2019

In der Sendung "FAKT IST! aus Erfurt" zum Thema "Luxus aus dem Steuersack" am 14.01.2019 befragte Bürgermoderator Lars Sänger die Landrätin von Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser, zur Strahlkraft des Wintersportortes Oberhof in die umliegende Region hinein. Fälschlicher Weise wurde Peggy Greiser als Landrätin der SPD/LINKEN vorgestellt. Richtig ist: Peggy Greiser ist parteilos, sie war bei der Wahl als gemeinsame Kandidatin von LINKE und SPD angetreten.

MDR FERNSEHEN: MDR THÜRINGEN JOURNAL am 08.01.2019

Das MDR THÜRINGEN JOURNAL berichtete am 08.01.2019 über eine Reaktion des AfD-Landessprechers Björn Höcke auf den Anschlag gegen den Bremer AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz. Wörtlich hieß es: Thüringens AfD-Landessprecher Bernd Höcke hat den Anschlag auf den Bremer AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz scharf verurteilt. Das ist falsch. Richtig ist: Thüringens AfD-Landessprecher Björn Höcke hat den Anschlag auf den Bremer AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz scharf verurteilt.

MDR FERNSEHEN: MDR AKTUELL am 09.12.0218

Anlässlich einer Kundgebung der AfD in Dresden gegen den UN-Migrationspakt hat MDR AKTUELL gesagt, „im Bundestag hatten bereits Ende November alle Fraktionen – mit Ausnahme der AfD – für den Pakt gestimmt.“ Das ist falsch. Richtig ist: Es war eine namentliche Abstimmung der Bundestagsabgeordneten über den UN-Migrationspakt. Und da hat nicht nur die Mehrheit der AfD-Abgeordneten mit Nein gestimmt, sondern auch die Mehrheit der Abgeordneten der Linken. Die Bundestags-Fraktionen hatten sich zuvor für oder gegen den UN-Migrationspakt ausgesprochen. Da haben Union, SPD, Grüne, Linke und FDP die Unterzeichnung des Abkommens durch die Bundesregierung unterstützt. Die AfD-Fraktion hat das Abkommen abgelehnt.

MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio am 16. Januar 2018 (auf dieser Seite eingestellt am 12.11.2018)

MDR AKTUELL hat am 16. Januar 2018 um 14 Uhr eine Nachricht zur Pressekonferenz des Bundesinnenministers gesendet, in der es um Zahlen des BAMF zu den Asylverfahren und Asylentscheidungen ging. Die Meldung endete mit den Sätzen: „Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schloss gut 600.000 Asyl-Verfahren ab, zwei Drittel davon waren Altfälle. 20 Prozent der Antragsteller erhielten Asyl.“ Der letzte Satz ist nicht präzise. Korrekt wäre gewesen: „0,7 Prozent der Antragsteller erhielten Asyl nach dem Grundgesetz, 20,5 Prozent erhielten die Rechtsstellung als Flüchtling.“

MDR FERNSEHEN – MDR SACHSENSPIEGEL am 18.10.2018

Der MDR SACHSENSPIEGEL hat am 18. Oktober über den Negativpreis des sächsischen Steuerzahlerbundes berichtet. Dabei ging es unter anderem auch um das Thema „Kändlerpark“ - den Aussichtspunkt „Bischofsmütze von Meißen“. Für das Projekt wurde eine Kostensumme von 760.000 Euro genannt. Das ist falsch. Richtig ist, dass das gesamte Projekt einschließlich der Umgestaltung des Kändlerparks 76.000 Euro gekostet hat.

MDR FERNSEHEN – MDR um 2 am 12.10.2018

In der Sendung MDR um 2 am 12. Oktober 2018 wurde über eine fehlende Rettungsgasse auf der A9 in Thüringen berichtet. Dabei wurde eine falsche Grafik gezeigt, nach der bei zweispurigen Straßen alle Fahrzeuge nach rechts ausweichen müssen.  Richtig ist, dass bei zweispurigen Straßen die linken Fahrzeuge nach links und die auf der rechten Spur nach rechts ausweichen müssen, damit mittig eine Rettungsgasse gebildet wird. Wir haben den Fehler nach Zuschauerhinweisen noch in der Sendung korrigiert.

MDR THÜRINGEN Online: „Foto zeigt AfD-Parteirichter mit Hakenkreuzflagge“ am 17.10.2018:

In dem Artikel berichtete MDR THÜRINGEN über ein Mitglied des Landesschiedsgerichts der AfD Thüringen, das an einem Tisch sitzend fotografiert wurde, auf dem eine Flagge mit einem Hakenkreuz lag. In dem Artikel wurde geschrieben, dass es sich bei der besagten Person um den Vorsitzenden des Landesschiedsgerichts handele. Das ist nicht richtig. Das Foto zeigt zwar ein Mitglied des Schiedsgerichts, jedoch nicht den Vorsitzenden.


In einer Buchvorstellung hat MDR KULTUR über das Sachbuch „Rechtspopulisten im Parlament“ von Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges und Gerd Wiegel berichtet. Im Buch steht, der AfD-Abgeordnete Jens Maier habe sich bei Twitter über Noah Becker, den Sohn des früheren Tennisstars, geäußert. Inzwischen gibt es die Information, dass dies unzutreffend ist. Nicht Maier selbst, sondern ein Mitarbeiter hat den betreffenden Tweet verfasst. Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen Jens Maier deshalb eingestellt.



und MDR THÜRINGEN – Das Radio am 28. September 2018

In einer Nachricht über die Bewerbung der Stadt Gera zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 wurde gemeldet, dass neben Magdeburg, Dresden und Chemnitz auch die Stadt Leipzig zu den konkurrierenden Bewerbern zählen würde. Dies ist falsch – Leipzig hat sich um diesen Titel nicht beworben.


In der ersten Zusammenfassung eines Interviews mit dem Historiker Michael Wolffsohn am 05.10.2018 zum Thema: "Die AfD will einen Arbeitskreis für jüdische Mitglieder gründen" war durch Formulierungen der falsche Eindruck erweckt worden, Wolffsohn würde Mitgliedschaften von Juden in der AfD begrüßen. Dies war nach dem Wortlaut des Gesprächs nicht korrekt, in dem er nicht politische Sympathien bewertet, sondern analysiert hatte, warum auch manche deutsche Juden für die AfD sein könnten.


MDR FERNSEHEN: MDR THÜRINGEN JOURNAL am 06.09.2018

Das MDR THÜRINGEN JOURNAL berichtete am 06.09.2018 über eine Pressekonferenz des Thüringer Verfassungsschutz-Präsidenten Stephan Kramer. Im ersten Satz hieß es: "Der Trauermarsch in Chemnitz am 01. September, organisiert von der Bewegung Pro Chemnitz und der AFD". Das ist falsch. Richtig ist:  In Chemnitz waren an diesem Tag zwei verschiedene Demonstrationen angemeldet. Eine von „Pro Chemnitz“ von 16.00 Uhr – 17.30 Uhr und eine vom AfD-Landesverband Sachsen von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr.


MDR FERNSEHEN: MDR SACHSENSPIEGEL am 07.09.2018

Der MDR SACHSENSPIEGEL berichtete am 07.09.2018 über eine Aufführung von „Der Untertan“ im Schauspielhaus Dresden. Im vom Moderator selbst geschriebenen Skript hieß es: "Im Jahr 1914, wenige Monate vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, beendete Heinrich Mann seinen bedeutendsten Roman: Der Untertan." In der Sendung versprach sich der Moderator und sagte "1917".


MDR FERNSEHEN: MDR SACHSENSPIEGEL am 28.08.2018

Der MDR SACHSENSPIEGEL berichtete in seiner Ausgabe vom 28.08.2018 in einer Nachricht, dass es anlässlich der Geschehnisse in Chemnitz in Dresden zwei Demonstrationen vor dem Landtag gegeben habe. Zu einer der beiden hätte die AfD aufgerufen. Diese Aussage stellte sich als falsch heraus. Tatsächlich kam der Aufruf von einer Privatperson. Der MDR SACHSENSPIEGEL korrigierte die Aussage in seiner Sendung am Folgetag, den 29.08.2018.


MDR FERNSEHEN: MDR AKTUELL am 21.08.2018

In unserer Berichterstattung über den aus den USA nach Deutschland überstellten ehemaligen SS-Mann Jakiw Palij am 21.08.2018 haben wir im Nachrichtenblock das NS-Arbeitslager Trawniki auf heutigem polnischen Staatsgebiet versehentlich als "polnisches Zwangsarbeitslager" bezeichnet. Es handelte sich damals in Trawniki jedoch natürlich nicht um ein polnisches, sondern um ein deutsches Lager. Wir bedauern den Fehler in der Formulierung und bitten, diesen zu entschuldigen.


MDR AKTUELL Online: Artikel "Der Kurdenkonflikt und seine Ursprünge"

Im Januar erstellte MDR AKTUELL Online einen Artikel, der auf den Kurdenkonflikt zwischen Syrien und der Türkei blickt. Anlass waren Kämpfe in Syrien. Bei der Beschreibung, wo Kurden leben, schrieben wir: "…in Armenien [leben] knapp 400.000 Kurden." Diese Zahl stimmt nicht. Aus dem letzten Zensus in Armenien aus dem Jahr 2011 geht hervor, dass etwa 37.500 Kurden in dem Land leben. Davon sind 35.308 Jesiden - die in Armenien als eigene ethnische Gruppe anerkannt werden. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.


MDR FERNSEHEN: Umschau-Beitrag "Abgehängte Orte" am 31.07.2018  

Am 31.07.2018 berichtete der MDR in der Sendung "Umschau" im Beitrag "Abgehängte Orte" über den Bahnhof in Zeitz. Dabei wurde über die aktuellen Baumaßnahmen am Bahnhof gesagt: "Das Gebäude wird nur notdürftig erhalten." Das ist nicht korrekt. Laut einer Stellungnahme der Stadt Zeitz handelt es sich bei den derzeit durchgeführten Bauarbeiten um eine grundlegende Sanierung des gesamten Bahnhofsgebäudes, für die 7 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Wir bedauern den Fehler in unserer Berichterstattung.


MDR FERNSEHEN: exakt, Online-Artikel am 25.07.2018

Am 25.07.2018 berichtete „exakt“ über die Abschiebung von Afghanen aus Sachsen nach Kabul. Dabei ging es auch um die Frage, warum Sachsen trotz der schwierigen Sicherheitslage entschieden hat, ohne Unterscheidung von Personengruppen abzuschieben. Im Online-Text hieß es: „Warum das sächsische Innenministerium sich trotzdem für Abschiebungen entscheidet, will es MDR-exakt nicht sagen. Mehrere Anfragen bleiben unbeantwortet.“

Eine fehlerhafte Formulierung. Denn tatsächlich hatte das Sächsische Innenministerium auf eine erste Anfrage, wie der Freistaat Sachsen mit dem Thema Abschiebungen nach Afghanistan umgeht, geantwortet. Kurz nach dieser Anfrage hatte die Redaktion die Möglichkeit den aktuellen Lagebericht des Auswärtigen Amtes durchzulesen. Daraus ergaben sich neue Fragen – diese Nachfrage blieb inhaltlich unbeantwortet.

In dem Lagebericht wird von einer schwierigen Sicherheitslage und über die zahlreichen Gefahren für Leib und Leben der Zivilbevölkerung gesprochen. Deshalb wollte „exakt“ noch einmal explizit wissen, warum sich das Land Sachsen dennoch für Abschiebungen ohne Beschränkungen auf Personengruppen entschieden hat. Statt „trotzdem“ hätte es im Online-Text also „trotz des Lageberichtes“ heißen müssen. Diese fehlerhafte Formulierung bitten wir zu entschuldigen.


MDR SACHSEN Online und MDR SACHSEN – Das Sachsenradio am 19.07.2018

Am 19. Juli 2018 berichtete MDR SACHSEN online und MDR SACHSEN – Das Sachsenradio über eine mögliche Bewerbung der Stadt Meißen als UNESCO-Welterbe. In einer ersten Fassung des Beitrages hatte es geheißen, der Stadtrat erwäge, sich mit dem Burgberg samt Dom und Albrechtsburg als UNESCO-Welterbe zu bewerben. Diese Aussage war falsch. Der Oberbürgermeister hat den Stadtrat im Interview mit MDR SACHSEN nicht genannt. Vielmehr hieß es, man möchte sich bewerben.


MDR FERNSEHEN: MDR AKTUELL am 17.04.2018 um 21:45 Uhr

Am 17.04.2018 berichtete MDR AKTUELLl im MDR FERNSEHEN über den Gebrauch des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Deutschland.

Unter anderem hieß es: „Aktuelle Zahlen der Bundesregierung zeigen: Die Kleingärtner in ganz Deutschland setzen im Jahr etwa 95 Tonnen Glyphosat ein; die deutsche Landwirtschaft dagegen mehr als 5300 Tonnen.“ Diese Aussage bezog sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine „Kleine Anfrage“ der Grünen im Bundestag vom Oktober 2015. Tatsächlich gibt es in einem Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit aktuellere Zahlen; demnach wurden im Jahr 2016 3734 Tonnen an Glyphosat zur beruflichen Anwendung abgegeben und 46 Tonnen für nicht-berufliche Verwender. Wir bedauern den Fehler in unserer Berichterstattung.“

 


MDR AKTUELL Online – Bericht am 12.12.2017

Wir haben in einem Beitrag auf MDR AKTUELL Online am 12.12.2017 über das Förderschul-Konzept des Bildungsministers Sachsen-Anhalts, Marco Tullner, berichtet. Der Beitrag berichtet ausgewogen und wahrheitsgemäß über das Konzept, geht aber auch auf kritische Argumente anderer politischer Parteien zur insgesamt sehr komplexen Thematik ein. Unter anderem wird auch auf die UN-Behindertenrechtskonvention verwiesen, welche einen diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Umgang für Menschen mit Behinderung einfordert. Sollte am Anfang des Textes möglicherweise der Eindruck entstanden sein, dass das Förderschul-Konzept Sachsen-Anhalts im Gegensatz steht zu den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, so wäre diese Schlussfolgerung nicht zutreffend.


MDR FERNSEHEN: Umschau vom 03.04.2018

Das MDR-Magazin Umschau hat am 03.04.2018 im MDR-Fernsehen über das Thema "Unliebsame Straßennamen - Wie Kommunen mit politisch geprägten Bezeichnungen umgehen" berichtet. Dabei ging es auch um die Umbenennung einer Straße in Schleusingen in "Helmut-Kohl-Straße". Zu den entsprechenden Textpassagen wurden fünf Bildmotive gezeigt. Davon zeigen nur drei die "Helmut-Kohl-Straße". Die anderen beiden sind Aufnahmen von der Verlängerung der "Helmut-Kohl-Straße". Dass dieser Teil der Straße nicht den Namen "Helmut-Kohl-Straße" trägt, wird nicht durch ein neues Straßennamenschild angezeigt. So ist unser Team, das nicht über detaillierte Ortskenntnis verfügt, davon ausgehen, dass es sich auch bei diesem Straßenabschnitt um die "Helmut-Kohl-Straße" handelt. Das war ein Trugschluss. Wir bedauern diesen Fehler.


MDR FERNSEHEN: MDR aktuell am 21.03.2018 um 19:30 und 21:45 Uhr

Am 21.03.2018 berichtete MDR aktuell im MDR FERNSEHEN darüber, dass Thüringen Blinde und stark sehbehinderte Menschen finanziell unterstützt. Es hieß: In Thüringen bekommen Gehörlose künftig jeden Monat 100 Euro vom Land. Das hat der Landtag beschlossen. Das Geld wird rückwirkend zum Juni 2017 gezahlt und ist beispielsweise für technische Hilfsmittel gedacht. Bisher hat das Land nur Blinde und stark sehbehinderte Menschen finanziell unterstützt.“  Diese Aussage ist so nicht zutreffend.  Richtig ist, dass ausschließlich Blinde finanziell unterstützt werden. In § 1 Abs. 4 des Thüringer Gesetzes über das Blindengeld heißt es über den anspruchsberechtigten Personenkreis: „Blind ist, wem das Augenlicht vollständig fehlt. Gleichgestellt sind Personen, deren Sehschärfe auf dem besseren Auge nicht mehr als 1/50 beträgt … „ Allerdings sei das ein Schweregrad, der den Betroffenen faktisch blind mache, so das Thüringer Sozialministerium.  Wir bedauern den Fehler in unserer Berichterstattung.


MDR AKTUELL Das Nachrichtenradio vom 16.03.2018

Wir haben am 16.03.18 im Beitrag "Ist Russland schuld an dem Giftanschlag in Großbritannien?" gemeldet, dass die Duma vor zwei Jahren beschlossen habe, "dass Überläufer und Hochverräter auch im  Ausland liquidiert werden können".  Quelle dafür waren zwei voneinander unabhängige Zeitungsartikel (aus Deutschland und Österreich), die genau das berichteten. Nach aktuellen Recherchen des ARD-Hörfunkstudios in Moskau gibt es einen solchen Beschluss der Duma nur zu Terroristen, nicht aber zu Überläufern oder Hochverrätern. Unseren Fehler bedauern wir.

Zuletzt aktualisiert: 25. Januar 2019, 13:02 Uhr