Smartphone im Wasser
In München ist eine Jugendliche durch einen Stromschlag in der Badewanne gestorben. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO/Steinach

Stromschlag Handy in der Badewanne aufgeladen: 16-Jährige tot

Dass man elektrische Geräte nicht mit in die Badwanne nimmt, bringt man bereits kleinen Kindern bei. Offenbar gerät diese Regel im digitalen Zeitalter mehr und mehr in Vergessenheit: Immer wieder berichten Medien über tödliche Badeunfälle durch Stromschläge - weil Menschen ihr ans Stromnetz angeschlossenes Handy mit in die Wanne nehmen. Jüngstes Opfer ist ein 16-jähriges Mädchen aus Bayern.

Smartphone im Wasser
In München ist eine Jugendliche durch einen Stromschlag in der Badewanne gestorben. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO/Steinach

In München ist eine 16-Jährige in der Badewanne durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte die Jugendliche mit dem Handy in der Wanne Musik gehört. Das Handy war demnach gleichzeitig zum Laden über eine Mehrfachsteckdose mit dem Stromnetz verbunden. Möglicherweise war die Mehrfachsteckdose ins Badewasser gerutscht. Die genauen Umstände sind noch unklar.

Das Mädchen wurde bewusstlos von seinen Eltern aufgefunden und reanimiert, starb aber später im Krankenhaus.

Vergleichbare Fälle

Es ist nicht die erste Meldung dieser Art: Mitte Februar starb eine junge Frau im österreichischen Vorarlberg, weil ihr ans Stromnetz angeschlossenes Handy ins Wasser fiel. Zwei weitere Fälle ereigneten sich laut der britischen Zeitung "Daily Mail" erst in den vergangenen Tagen in Russland. Es starben zwei Mädchen. Sie waren 14 beziehungsweise 15 Jahre alt.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 20. März 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. März 2019, 10:24 Uhr