15.04.2019 | 10:31 Uhr Sachsen erhält Milliardenförderung von der EU

Sachsen erhält von 2014 bis 2020 rund 2,75 Milliarden Euro aus verschiedenen EU-Struktur- und Investitionsfonds. Mit Hilfe der EU wurden in den letzten Jahren bereits verschiedene Projekte in Sachsen umgesetzt, unter anderem der Generationen-Bahnhof im mittelsächsischen Erlau und der Kletterpark für Behinderte in Grünheide. Allein der Umbau des Bahnhofs in Erlau wurde von der EU mit zwei Millionen Euro unterstützt.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm MDR AKTUELL RADIO | 14. April 2019 | 02:21 Uhr

AKTUELLES AUS SACHSEN

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15 Kommentare

16.04.2019 08:48 Mediator an Bernd L. (14) 15

Mensch Bernd, muss man dir alles erklären? Wo siehst du denn Norwegen lösgelöst von der EU? Norwegen zahlt dafür, dass es Mitglied im EU Binnenmarkt sein darf, hat keinerlei Einfluß auf die Beschlüsse in der EU und muss diese weitgehend doch umsetzen. Gleichzeitig herrscht dort Freizügigkeit für Waren, Kapital und Arbeitnehmer.

Erklär doch mal was GB für Vorteile ohne die EU hat. Stolz kann man nicht essen und was "we want our country back" genau bedeuten soll, dass kann wohl kein britischer Populist erklären. Du spekulierst über die nächsten 10 Jahre während man in GB nach 2 Jahren immer noch nicht sagen kann welche Folgen denn dieses "Leave" gehabt hat. Träum also weiter von kleinen bedeutungslosen nationalen Ministaaten, die angelich alles alleine besser können. Putin träumt den gleichen Traum, wenn auch aus anderen Gründen.

15.04.2019 21:13 Bernd L. 14

DER Beobachter:
Es geht nicht um 2 Milliarden Nettoüberschuss, sondern um über 10 Milliarden pro Jahr; da UK wegfällt werden das noch mehr werden. Also pro Jahr 2 BER Flughafen.
Simone:
Warten wir mal 10 Jahre ab. Dann wird UK als Gewinner aus dem Brexit hervorgehen, wie auch andere starke Länder (Schweiz, Norwegen) , und Deutschland wird Unsummen für die Schulden der Südländer versenkt haben (dagegen werden die 80 Milliarden für Griechenland Peanuts sein).

15.04.2019 20:09 DER Beobachter @ Resi / Residresi 2 13

Ich vergass natürlich Thüringen und Sachsen-Anhalt mit aufzulisten für Mitteldeutschland

15.04.2019 20:07 DER Beobachter @ Resi / Residresi 12

MDR ist schon passend. Es ist der Sender für Sachsen. Für die anderen ostdeutschen Länder ist RBB bzw. NDR zuständig. Mitteldeutschland, Ostdeutschland, Westdeutschland sind Begriffe für bis so 1918 historisch gewachsene Kulturräume mit je speziellen Merkmalen, die bis heute nachwirken. So kennzeichnete die drei mitteldeutschen Länder ein starkes Mittelbauerntum und stärkere Verstädterung und eine relativ früh und umfassend einsetzende Industrialisierung, was in dem, was als "Ostdeutschland" gilt, früher auch gern als ostelbisch bezeichnet, also das vorherrschend Agrarische mit ausgeprägtem adligen Großgrundbesitz im heute Brandenburgischen, Mecklenburgischen, Pommerschen, Schlesischen... Freilich kollidiert das mit dem, was heute eher als "ostdeutsch" wahrgenommen wird ("Neufünfland") aber jeder kennt den Sendebereich des MDR und ich halte die historische Kennzeichnung für nach wie vor wichtig...

15.04.2019 19:27 Simone 11

Bevor hier das Gezänkt darüber weiter geht, ob es Deutschland ohne EU besser oder schlechter gehen würde lohnt sich doch ein Blick nach Großbritannischen.

Die sind auch Nettozahler und haben genauso dumm argumentiert wie man es an Stammtischen gerne tut. Alles Positive hat man sich auf die eigenen Fahnen geschrieben, egal ob es zur Hälfte aus Brüssel mitfinanziert wurde und die eigenen Fehler und Versäumnisse in der Politik hat man auf Brüssel geschoben. Es gab genügend Leute die den Unsinn geglaubt haben, der auf dem roten Bus stand und die inzwischen hoffentlich aufgewacht sind und gemerkt haben, dass man mit 80 € Nettobeitrag pro Britten wohl nicht viel gestalten kann, insbesondere dann, wenn man von diesem Geld erst einmal die Mehrkosten die ein Austritt aus der EU mit sich bringt tragen muss. Obwohl GB noch in der EU ist wurden schon Investitionen im mittleren zweistelligen Milliardenbereich abgezogen.

Da sind doch Fördermilliarden für Sachsen richtig positiv.

15.04.2019 19:26 Residdresi156@gmail.com 10

Liebe MDR-Redaktion (was ja wohl Redaktion des Mitteldeutschen Rundfunks heißt).. Tolle Kurvenfahrt, warum sagen Sie nicht , dass Ostdeutschland Mitteldeutschland ist und der Name Ostdeutschland aus unerklärlichen Gründen vermieden wird, obwohl wir nun mal im Osten Deutschlands wohnen. Ich bin z.B. ein Ostdeutscher und niemals ein Mitteldeutscher.

15.04.2019 19:06 DER Beobachter @ Bernd L 9

Es geht um die Förderung v.a. strukturschwacher Regionen. Da hängt mehr dran als die 2 Mrd. Differenz, nämlich Marktfähigkeit, Arbeitsplätze und Konkurrenzfähigkeit unserer Regionen, auch und gerade der Hochburgen einer sogenannten Alternative, die die EU lieber loswerden will...

15.04.2019 19:02 DER Beobachter @ Heiner Mädler 8

Ehe Sachsen zum Nettozahler an die EU wird, das dauert noch...

15.04.2019 19:00 DER Beobachter @ Resi 7

Ihr Kommentar wird weder der PiS noch sonstigen rechtsnahen Polen gefallen und ist darüber hinaus strafrechtswürdig. Und seitdem Polen Mitglied der EU ist, empfangen auch Schlesien etc. nicht wenig EU-Geld. Am wenigsten allerdings aus der sächsischen Kasse...

15.04.2019 18:40 Mediator 6

Da sind sie wieder die EU Kritiker die ihre Milchmädchenrechnungen aufmachen und uns glauben machen wollen, dass die EU für unser Land ein Verlustgeschäft ist. Man kann sich diesem Problem von zwei Seiten annähern.

Ein Blick anderer EU Länder auf Deutschland sieht Deutschland als den großen Profiteur, kann es doch ungehindert von Zoll- und Währungsschranken die restliche EU mit seinen Waren fluten, während die keine Chance haben sich durch Zölle und Abwertung der Währung zu schützen. Immerhin 60% unserer Exporte laufen in diesem geschützen Rahmen ab.

Ein Blick aus Deutschland auf den Rest der EU zeigt, dass steigender Wohlstand durch Strukturmaßnahmen der EU in diesen Ländern Absatzmärkte für weitere deutsche Produkte schafft.

Darüber hinaus ist einzig die EU in der Lage gegenüber RU, CHN und den USA als adequater Verhandlungspartner zu dienen.

Was erwartet man in Ostdeutschland? Dass Rumänien Startups in Dresden fördert? Sa arm ist man doch in Sachsen auch nicht!

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